Aktuell

Zwei Silbermedaillen für Paula Gerundt beim Baltic-Cup

Paula Gerundt vom RV Saarbrücken hat ihre Premiere im Nationaltrikot mit zwei Silbermedaillen beim Baltic-Cup sehr erfolgreich gestaltet. Im estnischen Vijandi konnte die Saarbrücker Ruderin im Juniorinnen-Vierer gemeinsam mit ihren Mannschaftskameradinnen Antonia Galland (Essen), Leonie Wöllmer und Muriel Steps (beide Magedeburg) an beiden Tagen des Ländervergleichskampfs der Ostsee-Anrainer die Silbermedaille gewinnen. Auf der 2000m-Normalstrecke am Samstag, wie auf der 500m Sprintstrecke am Sonntag zeigte sich nur die Crew aus Weißrussland schneller als das deutsche Quartett. Rang drei ging an beiden Tagen an die polnische Mannschaft, die von Paula Gerundt & Co. jeweils deutlich distanziert werden konnte.
Mit den beiden Medaillen belohnte sich der deutsche Juniorinnen-Vierer nicht nur selbst, sondern die Crew von Paula Gerundt brachte auf diesem Wege noch wichtige Punkte auf das Konto der deutschen Mannschaft, die zum wiederholten Male den Baltic-Cup gewinnen konnte, Rang zwei ging in dieser Wertung an Polen, Platz drei nach Weißrussland.


U23 EM in Ioannina (GRE)

Auch bei der U23 EM waren dieses Jahr Sportler des Ruderverbandes Südwest vertreten. Als Nachwuchs-Event hatte der DRV bei diesem Wettkampf Sportler/innen an den Start geschickt, die den Sprung zur U23 WM nicht geschafft haben. Um so erfreulicher ist es, dass es auch dabei zu einigen Medaillenplätzen gereicht hat.

Silber
Carina Pollmer (Ludwigshafener RV) im Lgw. Frauen Doppelzweier
Ella Reim (RV Saarbrücken) im Frauen Einer


Ruder-WM in Linz – Blick Richtung Tokyo

Die WM Bilanz der Deutschen Mannschaft war in Linz durchwachsen. Daher ist es um so schöner, dass die drei Starter aus dem Südwesten in den Olympischen Bootsklassen alle die Tickets für die Boote in Richtung Tokyo sichern konnten, denn auch der Deutsche Doppelvierer mit Timo Piontek (RG Rhenania Koblenz) erreichte im Finale von Linz den 5. Rang und damit einen der begehrten Plätze mit Blick auf die Olympiade 2020.


Ruder-WM in Linz – Gold für Richard Schmidt

Und wieder eine Goldmedaille in der einzigartigen Bilanz von Richard Schmidt (RV Treviris Trier). Dieses Jahr kam die größte Gegenwehr gar nicht von dem Englischen Achter, sondern von den Nachbarn aus Holland, die mit einem technisch sehr schön laufenden Achter das Deutsche Boot erheblich unter Druck gesetzt haben. Beide führenden Achter konnten sich dabei eine gute Länge vom Rest des Feldes absetzen, mit dem glücklichen Ende für den Deutschen Achter.


Ruder-WM in Linz – Bronze für Jason Osborne

Im Doppelzweier war es – wie immer –  ein hartes und knappes Rennen. Am Ende wurde es Bronze für das Deutsche Boot mit Jason Osborne (Mainzer RV) und Jonathan Rommelmann. Genauso wichtig war aber die Absicherung des Platzes für Tokyo. Nun kann unser Landestrainer Robert Sens in Ruhe das Boot für die nächste Aufgabe vorbereiten.


Ruder-WM in Linz – Bronze für Marie-Christine Gerhardt

Der Leichtgewichts Frauen Zweier ohne ist 2019 noch nicht so stark besetzt bei der WM. Daher waren keine Vorläufe für die Finalqualifikation nötig.  Dies nutzte das Deutsche Boot mit Marie-Christine Gerhardt (Ludwigshafener RV). Vom Start weg waren es die drei Boote aus Amerika, Italien und Deutschland, die das Rennen bestimmten. Nach 1000 m wechselte die Führung von Italien auf die Amerikanerinnen. Das Deutsche Boot konnte da nicht mehr eingreifen und fuhr auf Platz 3 über die Ziellinie.


Luise Bachmann gewinnt Silber in Tokyo

Wie auch schon in der Vergangenheit machen die Junioren/innen im vorolympischen Jahr bei ihrer WM den Testlauf für die olympische Regattastrecke. Der Deutsche Ruderverband wird sich gerne an dieses Event erinnern und auf ähnliche Erfolge im nächsten Jahr hoffen. Bei 14 möglichen Starts konnten 12 Medaillen gewonnen werden und davon 6 Mal Gold.

Einen hervorragenden zweiten Platz und damit die Silbermedaille gewann Luise Bachmann (RV Ingelheim) im Juniorinnen Doppelvierer. Vom Start weg war das Deutsche Boot sehr schnell, mußte dann aber nach 500m die späteren Sieger aus Neuseeland ziehen lassen. Die übrigen Boote konnten aber kontrolliert werden und konnten auf keinem Teilstück ihre Spitze vor das Deutsche Boot schieben. Ein riesiger Erfolg für die junge Mannschaft und ihre Bootstrainerin Anna Götz (Mainzer RV).


Gold und zwei Mal Silber in Rotterdam (NEL)

Es war wieder ein packendes Rennen im leichtgewichts Doppelzweier, das Jason Osborne (Mainzer RV) mit seinem Partner Jonathan Rommelmann aus Crefeld zeigten. Bis wenige Meter vor dem Ziel hatten sich die Iren vermutlich als Sieger gefühlt, nachdem deren Vorsprung bei 1700m noch eine gute Bootslänge betrug. Aber dann setzte das Deutsche Boot zu einem Endspurt an. Man konnte auf dem Monitor sehen, dass kein anderes Boot mehr diese Geschwindigkeit mitfahren konnte und am Schluß kam noch etwas Glück dazu, weil der Vorsprung nur 3 Hundertstel betrug. Nebenbei haben die beiden Sportler auch den Gesamt-World Cup in dieser Bootsklasse 2019 gewonnen.

Erstmals konnte der Männer Doppelvierer mit Timo Piontek (RC Rhenania Koblenz) in Rotterdam aufs „Treppchen“ fahren. Auch hier war es ein enges Rennen bis zum Schluß. Das Deutsche Boot startet – wie üblich – schnell, wurde auf der Strecke aber von den starken Polen eingefangen. 500m vor dem Ziel entbrannte dann der Kampf um die Medaillen. Nachdem sich die Polen etwas absetzen konnten, waren die Briten auf einer Höhe mit dem Deutschen Boot, aber am Ende waren es 9 Hundertstel Vorsprung, die zur Silbermedaille führten.

Die erste Niederlage seit fast drei Jahren musste der Deutsche Männer Achter mit Richard Schmitt (RV Treviris Trier) verkraften. Nachdem auf den ersten 750m noch alles in Ordnung  war und das Deutsche Boot in Führung lag, zogen die Briten an. Auch zwei Zwischenspurts des Deutschen Achters reichten nicht mehr aus, um mit dem Britischen Achter mitfahren zu können. Am Ende fehlte eine Länge zum Sieg. Aber es waren sehr schlechte Bedingung auf dem Wasser mit denen das Britische Boot offensichtlich besser zu Recht kam.


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Zwei Mal Gold beim World-Cup in Poznan (POL)

Jason Osborne (Mainzer RV) ist mit seinem Partner Jonathan Rommelmann (RC Krefeld) bisher nicht zu schlagen. Auch die erwartete Konkurrenz der Übersee-Nationen konnte an die Leistung der beiden, von Robert Sens betreuten, Männer nicht heran kommen. Auf der Strecke war Italien noch stark und auch zeitweise in Führung. Am Ende war es aber wieder nahezu eine Länge Vorsprung für das Deutsche Boot und damit auch die Gesamt-Welt-Cup Führung.

Ähnlich wie bei der EM sah es auch im Männer Achter um Richard Schmidt (RV Treviris Trier) aus. Mit wuchtigen Schlägen arbeitete sich der Deutsche Achter über die Strecke nach vorne und dominierte das Feld klar mit einer Länge Vorsprung.

Nicht ganz gereicht hatte es für Timo Piontek (RC Rhenania Koblenz). Mit wenigen Hundertstel verfehlte das Deutsche Boot den dritten Platz und konnte sich damit im Vergleich zu dem Rennen in Luzern schön steigern, bei dem zwar die gleiche Platzierung erzielt wurde, der Abstand aber größer war.


Deutsche Meisterschaften U23 / U19 / U17 in Brandenburg

In Brandenburg laufen dieses Wochenende die Deutschen Meisterschaften in den Nachwuchsklassen. Natürlich sind auch viele Teilnehmer aus dem Südwesten am Start und die ersten Medaillen wurden am Samstag schon im U23 Bereich vergeben.

Gold
Katharina Niel (RG Lahnstein) im Lgw SF 2- B

Silber
Alicia Bohn (RG Speyer) im SF 1x B
Annabelle Bachmann (RV Ingelheim) im SF 4x B
Alicia Bohn (RG Speyer) im SF 4x B

Bronze
Annabelle Bachmann (RV Ingelheim) im SF 2x B
Ella Reim (RV Saarbrücken) im SF 2x B
Carina Pollmer (Ludwigshafener RV) im Lgw. SF 2x B
Ella Reim (RV Saarbrücken) im SF 4x B

Am Sonntag folgen dann die U19 und U17 Klassen mit ihren Finals. Auch hier gab es wieder einige Medaillen zu verzeichnen.

U19

Gold
Natalie Weber (Koblenzer RC Rhenania) im JF 2x Lgw.
Amelia Böhle (Ludwigshafener RV) im JF 2x Lgw.
Luca Schneider (Koblenzer RC Rhenania) im JM 2x Lgw.
Tim Scholz (Koblenzer RC Rhenania) im JM 2x Lgw.
Cora Loch (Mainzer RV) im JF 4x A
Natalie Weber (Koblenzer RC Rhenania) im JF 4x Lgw.
Amelia Böhle (Ludwigshafener RV) im JF 4x Lgw.
Lukas Schambach (Wormser RC Blau-Weiß) im JM  8+ Lgw.

Silber
Rianne Lagerpusch (Mainzer RV) im JF 4x A

Bronze
Luise Bachmann (RV Ingelheim) im JF 2x A
Cora Loch (Mainzer RV) im JF 2x A
Paula Hartmann (Mainzer RV) im JF 4- A
Paula Gerundt (RV Saarbrücken) im JF 4- A
Lukas Schambach (Wormser RC Blau-Weiß) im JM 4- Lgw.
Annika Steinle (Mainzer RV) im JF 4x A
Paula Hartmann (Mainzer RV) im JF 4x A
Paula Gerundt (RV Saarbrücken) im JF 4x A

U17

Silber
Rianne Lagerpusch (Mainzer RV) im JF 1x B
Simon Haible (RG Treis-Karden) im JM 1x Lgw.

Bronze
Philipp Riegelsberger (RV Saarbrücken) im JM 1x Lgw.


Zwei Mal Gold bei den Europameisterschaften in Luzern

Jason Osborne (Mainzer RV) ist mit dem Crefelder Jonathan Rommelmann im Leichtgewichts Doppelzweier zurück an der internationalen Spitze. In einem beeindruckenden Rennen konnte sich das von unserem Landestrainer Robert Sens betreute Deutsche Boot vom Start weg absetzen, aber immer nur mit einem kleinen Abstand auf das starke italienische Boot. Kurz vor dem Endspurt wurde es sogar noch richtig eng, bevor das Deutsche Boote zu einem erstaunlichen Endspurt anzog und auf den letzten 200 m nahezu eine Länge auf die Verfolger heraus holte. Damit sicherte sich Jason deutlich seine erste Europameisterschaft.

Der Deutsche Achter mit unserem Ausnahmeruderer Richard Schmidt (RV Treviris Trier) kam am Start gar nicht so stark weg, wie man es von der Mannschaft aus der Vergangenheit gewohnt ist. Aber nach 500 m war die Spitze dann doch vorne und daran konnte auch der Britische Achter bis ins Ziel nichts ändern. Obwohl der Deutsche Achter optisch nicht ganz harmonisch aussah, war die Kraft im Wasser da und sicherte die Titelverteidigung des Bootes.

Gold
Jason Osborne (Mainzer RV) – Leichtgewichts Männer Doppelzweier
Richard Schmidt (RV Treviris Trier) – Männer Achter m. Stm.


Deutsche Kleinbootmeisterschaften in Köln

Mit einer unglaublichen Serie von drei DM Titeln in Folge konnte Richard Schmidt (RV Treviris Trier) seinen insgesamt 7 Meistertitel im Männer Zweier ohne gewinnen.
Vom Start weg konnte Richard Schmidt mit seinem Partner Malte Jakschik das Rennen kontrollieren und auch den Endspurt der Gegner parieren, um mit einer halben Länge Vorsprung den Titel 2019 zu gewinnen.

Im Männer Einer sicherte sich Timo Piontek (Koblenzer RC Rhenania) die Bronzemedaille. Damit konnte er sich von seinem Zweier-Partner absetzen und hinter dem Einerspezialisten Oliver Zeidler und Stephan Krüger den dritten Platz erkämpfen.


World Rowing Indoor Championships – Long Beach 2019

Jason Osborne (Mainzer RV) ist der erste offizielle Ergometer-Weltmeister der Leichtgewichte in der offenen Klasse.
Bei seiner Siegerzeit von 6:07,5 wurde er von seinem italienischen Gegner noch nicht mal richtig gefordert. Nachdem beide die ersten 1000 m auf einer Höhe gefahren sind, konnte Jason auf der zweiten Streckenhälfte souverän davon ziehen und mit über 3 Sekunden Vorsprung den Titel für sich entscheiden.

In der Altersklasse 36-42 Jahre konnte ebenfalls bei den Leichtgewichten unser Altmeister Matthias Schömann-Finck Silber in der Zeit von 6:27,8 gewinnen.